Berliner Kettenreaktion

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Irgendjemand hatte irgendwann mal den Auftrag für die BVG Fensterfolien zu entwickeln, die den Rowdys die Lust am sogenannten Scratching an den Fensterscheiben verderben sollte. Der Plan ging tatsächlich auf und der Vandalismus zurück. Doch seitdem gibt es ein neues Problem: den perspektivischen Vandalismus. Achtet man nämlich einmal auf die Basen der Säulen, so erkennt das geübte Auge des visuellen Kommunikators einige Momente einer fremden perspektivischen Lehre. Ist der obere Teil des Tores noch auf einen Fluchtpunkt ausgerichtet, verlassen bereits im mittleren Teil der Abbildung zwei der Säulen die körperliche Darstellung, um in der Basis jegliche Ausrichtung zu ignorieren. Den Basen drumherum geht es auch nicht besser. Auf vier unterschiedliche Fluchtpunkte mit mehreren Horizonten wird hier ausgerichtet. Ein Fall für Anmesty Graphical. Liebe BVG, als Ästhet ist die Situation kaum zu ertragen und ich bitte um schnellstmögliche Korrektur.

Wenn es nur bei einer Abbildung des Brandenburger Tors wäre … Aber es betrifft anscheinend ein paar zig Millionen. 1.155.766 habe ich bereits kontrolliert.

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