.

BENJAMIN KINDERVATTER

Direkt nach dem Grafikdesign-Studium 2001 konnte ich Erfahrungen sammeln, die mir später einmal nützlicher sein würden, als ich es damals vermutete. Naiv habe ich mich ins stürmische Wasser des Handelsmarketings geworfen. Eine Branche, in der man sich permanent durchsetzen muss – gegen die Image-Agenturen von Übersee, die aggressiven Händler an der Verkaufsfront, die Zahlen und den Zeitdruck. Als Junior-Artdirector betreute ich ab dem ersten Tag Konzerne der Automobilbranche in gestalterischen Teilbereichen fernab der schöngeistigen Imageprägung. Eine harte Schule.

Seit 2005 arbeite ich als freischaffender Grafikdesigner – seit 2013 unter der Bezeichnung: „Grafikvatter Grafikdesign Leipzig“. Meine Kunden stammen aus unterschiedlichsten Bereichen von verwaltenden Institutionen über die Mode- bis zur Medienbranche. Dabei steht nie die Selbstverwirklichung im Vordergrund, sondern Unternehmen eine Lösung anzubieten, die Erfolg hat. Dafür reicht keine schnelle Hand an der Maus, es braucht auch ein Gespür für Gesellschaft, Trends und Stimmungen, eine gute Ausbildung, ein fähiges Netzwerk und Begeisterung. Ob es sich dabei um eine Millionenkampagne handelt oder eine einspaltige Schwarz-Weiß-Anzeige in einem Vereinsheft ist irrelevant – jede Aufgabe ist gleich wichtig.

Und sonst? Im Nebenberuf bin ich mit dem eigenem Programm „Kindervatter vs Krätschell – Ein Leseduell“ auf den Kleinkunstbühnen unterwegs. Mein Roman „Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen“ erschien 2014 bei LangenMüller.